Ich kenne diesen Weg – weil ich ihn selbst gegangen bin.
Es begann nicht mit einer Diagnose. Es begann mit Symptomen, die ich nicht einordnen konnte.
Der Anfang: Symptome ohne Namen
Zuerst war ich ständig krank und bekam einen Infekt nach dem anderen. Dann kamen immer mehr Beschwerden dazu – und mit jedem neuen Symptom verlor ich ein Stück mehr von dem Leben, das ich vorher geführt hatte.
Ursprünglich sportlich, aktiv und belastbar, wurde ich Schritt für Schritt ein Mensch, der immer vorsichtiger wurde, auf immer mehr verzichtete und immer mehr an die eigenen Grenzen gebracht wurde. Mein Körper reagierte anders, als ich es kannte – mein Körper wurde mir komplett fremd. Nicht nur die Symptome nahmen zu – auch die Angst, die Unsicherheit und das Gefühl, meinem eigenen Körper nicht mehr vertrauen zu können.
Ein Jahr durch das System – ohne Antwort
Wie so viele Betroffene begann auch ich, nach Antworten zu suchen. Über mehr als ein Jahr führte mich mein Weg von einem Facharzt zum nächsten.
Aber mein Körper fühlte sich nicht gesund an. Er zeigte mir jeden Tag aufs Neue, dass etwas nicht stimmte. Während ich weiter nach Antworten suchte, verschlechterte sich mein Zustand immer weiter. Schließlich entwickelte sich daraus ein schweres Chronisches Fatigue-Syndrom (CFS). Zeitweise war ich pflegebedürftig. Mein bisheriges Leben war kaum noch wiederzuerkennen – bis es schließlich gar nicht mehr existierte.
Der Wendepunkt: Ich fing an, selbst zu forschen
Vieles davon war für sich genommen nicht falsch. Aber es griff nicht ineinander.
Doch ich habe mich nicht aufgegeben. Sobald es mir körperlich auch nur ansatzweise möglich war, habe ich angefangen zu recherchieren – über Monate, über Jahre. Ich habe unzählige Bücher und Studien gelesen, von Ärzten, Heilpraktikern und Therapeuten, und mich tief in Zusammenhänge eingearbeitet, die weit über das hinausgehen, was die Schulmedizin bietet. Stück für Stück habe ich verstanden, wie unser Körper wirklich funktioniert – wie Nervensystem, Darm, Hormone, Ernährung, Stoffwechsel und Lebensstil zusammenwirken und vor allem: in welcher Reihenfolge man ansetzen muss.
Und genau dieses Wissen wurde mein Wegweiser. Ich wusste plötzlich, welchen Plan ich verfolgen und welche Schritte ich in welcher Reihenfolge gehen musste. Es war nicht leicht und es brauchte Zeit – aber Stück für Stück habe ich mir mein Leben zurückgeholt.
Ich hätte mir viel Zeit, viel Geld und viele Tränen ersparen können, wenn ich früher verstanden hätte, wie es genau funktioniert. Denn es gibt enorm viel Information da draußen – aber sie hilft dir nur, wenn jemand sie für dich ordnet und in einen klaren Plan bringt. Mein Körper war nicht kaputt. Er war überlastet – mit Faktoren, die ich vorher nie als belastend wahrgenommen hätte. Er brauchte keine weitere Kur, sondern wieder die richtigen Bedingungen, um in Sicherheit zurückzufinden.
Genau deshalb ist meine Mission heute so klar: Ich wünsche mir, dass du diesen Weg nicht so weit gehen musst wie ich.
Dass du die Zusammenhänge früher verstehst und Warnsignale einordnen kannst – und darauf aufbauend selbst wieder in der Lage bist, gute Entscheidungen für deinen Körper zu treffen – und dich in ihm wieder sicher zu fühlen.
Dass du wieder Sicherheit gewinnst und dein Leben selbstbestimmt mitgestalten kannst, bevor Angst, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit immer mehr Raum einnehmen.
Aus genau diesem Wunsch ist „Schluss mit psychosomatisch“ entstanden – weil ich mir damals selbst genau diese Orientierung gewünscht hätte. Und weil es endlich aufhören muss, dass Frauen mit realen Symptomen vorschnell und immer wieder als „psychisch“ oder „psychosomatisch“ abgestempelt werden.
Als ich mein Leben zurückhatte, wusste ich: Dieses Wissen muss raus. Seitdem habe ich mein gesamtes Leben dieser Aufgabe gewidmet.
Aber das Wichtigste steht in keinem Zeugnis: Ich habe diesen Weg selbst zurückgelegt – und weiß deshalb, wo er wehtut.
So bekommst du fundiertes, ganzheitliches Wissen, auf das du dich verlassen kannst.